Umwelt

Nachts um halb zwölf

Ich liebe es nachts mit den Hunden raus zu gehen. Um mich ist es still, langsam verlöschen die Lichter. Kaum ein Auto, noch weniger Menschen.

Der Blick nach oben lässt mich innehalten. Ich fühle mich beschenkt und winzig klein.

Wie wenig ich verstehe von der Unendlichkeit um mich. Wie geht es weiter hinter den bauschigen Wolken? Gibt es jemanden, der von weit entfernt auf unseren Planeten sieht und das gleiche denkt?

Schön, wie man es nicht malen kann und allemal bedrohlich. Mein Zuhause, meine Geborgenheit.

Trotz all der Schönheit liegt in und um sie die Kraft der Zerstörung. Sie ist kein friedlicher Ort.

Ehrfurcht und Liebe. Jedes Ding hat seine zwei Seiten.

Himmel über Möhrendorf