Mensch, Mogrian!

Glück ist für mich…

Wenn ich durch Feld, Wald und Wiese streune, machen sich meine Gedanken auf die Reise. Sie drehen sich manchmal im Kreis, aber mitunter sind sie auch relativ vernünftig.

An diesem herrlichen Morgen schwirrte mir der Gedanke an mein ganz eigenes Glück durch den Kopf, als ich beobachtete, wie die Hunde herum tollten, in alles hineinbissen und an allem schnupperten.

Meine persönliche Glücksliste

  • meine wunderbare Familie und natürlich mein Mann
  • meine Hunde, die mir immer wieder zeigen wie wenig man doch braucht um glücklich zu sein
  • die Momente, die ich frei gestalten kann, lesen, malen, kreativ sein
  • meine Sporttage
  • der Sonntag! Das ist mein Schlemmertag und da gibts auch mal Schokolade
  • Musik, mein Bass, meine Noten und nach all der Zeit mit meinem Bass die Hornhaut auf den Fingern
  • nichts tun, am liebsten draußen, einfach nur gucken
  • verreisen, verreisen, verreisen
  • mit meinen Lieblingsfreundinnen tratschen
  • Gewitter, Wolken und Sturm
  • Zelten gehen
  • heiße Schokolade mit Mini Marshmellows
  • Lagerfeuer
  • wenn ich nicht Auto fahren muss
  • ein Buch, dazu Kaffee, möglichst im Grünen
  • wenn beim Programmieren genau das passiert, was ich beabsichtigt habe
  • Konzerte besuchen
  • Aprikosenhörnchen
  • ein langer Spaziergang mit den Hunden
  • die Zeit vor sechs Uhr früh
  • Tanzen
  • Überrachungen aller Art
  • Flugzeugen zusehen und zuhören
  • mit meinem Drummer im Thomann einkaufen (siehe Bild)

Glück ist Ansichtsache

„Auf die Dauer nimmt die Seele die Farbe der Gedanken an“ Marc Aurel

Man kann Glück tatsächlich lernen, gut einwenig liegt in den Genen und der Erziehung, doch wir sind durchaus in der Lage unseren Glücksmuskel zu trainieren.
Beschäftige ich mich hauptsächlich mit negativen Gedanken, bildet sich in meinen Hirn ein ausgelatschter Pfad und weil es denn schon so schön eingeübt ist, werden Gedanken und Empfindungen alsdann dorthin sortiert.
Dass die Wolkendecke auch nach dem schlimmsten Gewitter aufreißt, interessiert nicht mehr und wird übersehen.
Vom Kleinem zum Großen; jeden Tag all die schönen Dinge wahrnehmen, im Winter das Dach über dem Kopf genießen, das Vögelzwitschern, ein leckeres Essen, eine nette Begegnung.
Glück ist wie eine Diät- man muss sich erstmal daran gewöhnen.
Die Unterschiedlichkeit des Empfindens ist ein Faktor, das Vergleichen mit anderen der andere.
Und wer das kleine Glück nicht zu schätzen weiß, muss lange warten, denn die großen Momente sind eben rar.

Nüchtern betrachtet hatte ich sicher die meiste Zeit meines Lebens nicht viel Grund glücklich zu sein.
Meine Eltern gaben mich bei meinen Großeltern ab und waren vortan nicht mehr gesehen.
Sehr früh musste ich dadurch mein Geld selbst verdienen.
Die Kinder zog ich allein groß, ohne Unterhalt mit zum Teil mehrern Jobs gleichzeitig.
Doch weder ich noch meine Kinder erlebten diesen Abschnitt negativ, nein, wir waren glücklich und ich denke gern daran zurück.
Trotz all der Widrigkeiten, der Hindernisse, ging mir nie der Mut aus oder die Lust, aus allem das Beste zu machen.
Ich konnte es mir schlicht nicht leisten in heulendem Elend zu versinken.
Ich trug Verantwortung, ich war alles, was sie Kinder hatten.
Ich trauerte um Verwandte und Freunde, manch verflosserner Liebe hinterher, aber ich rappelte mich immer wieder auf.
Im Leben geht es eben auf und ab, nur wenn ich den Weg hinauf nicht mehr erkennen will, dann bleibe ich unten.


Glück kann auch anders

Nach einer längeren Zeit allein, meinte meine Tochter eines Tages ich solle mir endlich einen Mann suchen, ich wäre unausstehlich.
(Nie hätte ich meinen Mann kennengelernt, wäre das nich passiert)
Mein Leben lang wünschte ich mir Reisen in ferne Länder, doch nie war Geld übrig und insgheim hatte ich diesen Wunsch schon unter Seifenblase abgelegt.
(nun waren wir in zwei Jahren in Portugal, Irland, Kanada und fliegen heuer zum zweiten Mal in die USA. Der Traum New York in der Adventszeit zu erleben, schien weiter entfernt, als der Mond, dieses Jahr wird er wahr)
Sind wir zu sehr mit uns und unserem Jammertal beschäftigt, kommt mitunter auch mal ein Schlag auf den Hinterkopf.
Niemals dürfen wir aufgeben, nie dürfen wir die kleinen Gelegenheiten gering schätzen.
Augen offenhalten und an sich glauben.
Wir alle sind umgeben vom Glück, wir müssen nur den Fokus scharf stellen und allzuoft kommt alles anders, als man denkt.

So, nun schalte mal aus und sieh dir dein Leben mal durch eine rosarote Herzchenbrille an.
Es ist nämlich dein Leben, es winkt dir schon dauernd zu !
Macht was Nettes zusammen, ihr zwei…

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