Alte Bräuche und Hexenwissen · Kelten, Mythologie und Leben

Samhain feiern

Den Ahnen gedenken

Ob man nun die Gräber schmückt und pflegt, Lichter entzündet, alte Geschichten erzählt oder Reiseproviant vor die Tür stellt (oder auch alles zusammen), die Verstorbenen sind ein wichtiger Bestandteil dieses Festes. Wann sonst sollte man ihnen gedenken, wenn nicht in den dunklen, klammen Nächten, in denen der Mond schemenhafte Schatten in den Nebel wirft.
Die Arbeit in der Natur ist getan, der Garten winterfest gemacht, nun ist die Zeit gekommen, sich bei Kerzenschein einen heißen Tee zu machen, sich in die kuschelig warme Stube zurückzuziehen und zu horchen, was einem die Ahnen für das neue Jahr mitgeben wollen.
Ich schmücke eine Ahnenecke mit Kürbissen, Äpfeln und einem ewigen Licht, zünde Räucherwerk an, stelle Kerzen in die Fenster und danke denen, die vor mir waren.
Allen, die ich noch kennnen durfte und allen, die vom Beginn der Menschheit ab, über alle Zeiten hinweg, meinen Weg begonnen haben.
Es ist eine schöne Zeit, um ältere Verwandte zu befragen, entweder in Familienerinnerungen zu schwelgen oder nach alten Rezepten zu fragen. Geschichten über bereits Verstorbene zu hören oder sich über ferne Verwandte zu erkundigen.
Ich finde es sehr schade, wenn die Familiengeschichte unwiderbringlich mit den Menschen in die Gräber sinkt. Wir sind die Summe aus allen Erfahrungen und Verbindungen der Vergangenheit, wir sollten die Geschichte unserer Familie weitergeben.
Durch nichts kann man diese Wurzeln im fruchtbaren Boden der Zeit ersetzen.

Stilles Abendessen
Ein schöner Brauch, den es auch heute noch in meist ländlichen Gegenden oder bei Menschen gibt, die den alten Bräuchen und Festen neues Leben einhauchen, ist das Stille Abendessen.
Ein Festmahl wird zubereitet und am geschmückten Tisch wird für liebe Verstorbene mit eingedeckt. An jedem Platz brennt eine Kerze. So sitzen die Toten bei den Lebenden und sind Teil der Familie, die sich in Gebeten und Geschichten an sie erinnert.
Auf den Plätzen der Verstorbenen stehen Leckereien, oder auch ein Glas Wein oder Bier, je nachdem was der Vorfahre gerne hatte, so man sich noch daran erinnern kann.
Wenn nicht, zählt wie immer die Geste, die von Herzen kommt.
Obwohl Samhain ein ausgelassenes, fröhliches Fest ist, sollte man das Stille Abendessen bedächtlich und ruhig im Andenken an die Verstorbenen verbringen.
Der ruhige Umgang mit den Toten bildet einen wunderbaren Ausgleich zu der Feier der Nacht mit Feuer, Tanz und Gesang.

Kürbisse oder Rüben schnitzen

Was mit harter Arbeit beginnt und oft auch mit dem einen oder anderen Schnitt in den Finger, tut des nächtens dann seinen Dienst, um den lieben Vestorbenen den Weg nach Hause zu leuchten, aber auch gleichzeitig die bösen Geister zu vertreiben.
Heute schnitzen wir große Kürbisse. Sie stehen für Fruchtbarkeit, für langes Leben und die Auferstehung.
Kein Wunder, denn der Tag und das Jahr der Kelten, beginnen in der Dunkelheit.
Ebenso wie das Leben im Mutterleib oder der Same unter der Erde.
Die Finsternis gebiert das neue Leben, die Krise eine neue Kraft.
Kürbisse wurden schon immer hoch geschätzt, sie dienten als Aufbewahrungsort für die Medizin der Apotheker, besonders die Flaschenkürbisse haben ein weites Betätigungsfeld.
Allerdings wurde bei uns, lang bevor Halloween über die See zu uns schipperte, schon das Schnitzen der „Rübengeister“ praktiziert.
Schlimme Fratzen wurden in Zuckerrüben geschnitten und eine Kerze hineingestellt.
Irische Auswanderer nutzten dann den Kürbis, der fehlenden Rüben wegen.
Ob Rübe oder Kürbis, gemeinsam ist das Verscheuchen der bösen Geister, die natürlich in der dunklen Zeit, in der der Sturm um das Haus tobt und so maches Geräusch uns kalt in die Knochen fährt, noch viel bedrohlicher erscheinen, denn in den warmen, freundlichen Tagen.
Wo Schutzahnen und liebe Verwandte sind, sind die armen Seelen, der zu früh oder gewaltsam Verstorbenen nicht weit. Wir bannen sie mit der schauerlichen Fratze des Kürbis.
Übrigens werfe ich das Fruchfleisch nicht weg, sondern koche eine leckere Kürbissuppe für die Feier. Um für den Schutz zu danken, sammle ich ein paar Kerne und pflanze sie im nächsten Jahr. So lebt der Kürbis in meinem Garten im neuen Jahr weiter.

Süßes oder Saures

Auch wenn jetzt einige genervt meckern „schon wieder was aus der USA“, lasst es uns doch einfach feiern. Lasst den Kindern ihren Spaß.
Das Leben ist doch oft schon ernst genug.
Wieso sind die alten, deutschen Bräuche denn verschwunden?
Nicht, weil alles über den Teich schwappt, sondern weil wir die Bräuche haben sterben lassen. Soviel dazu.
Ein Kürbis steht bei mir einladend vor der Tür und die Schale mit Süßem griffbereit.
Früher sammelte man für die Armen, nun sind es kleine Gespenster, Mini Hexen, Vampirchen und Monster, die um Naschwerk klingeln.
Der Abend wird lebendig, die Zwerge ziehen durch die Straßen.
Und wer nichts für sie hat, findet vielleicht am Morgen sein Gartentürchen in Klopapier gewickelt vor.
Diese Nacht gehört den Geistern, den Kindern und den Streichen.
Nehmen wir die Energie wahr, tauchen wir ein in diese Nacht, diese ganz eingene Stimmung und lassen einfach mal die ganzen verstaubten Schubladen zu.
Es versteht sich aber von selbst, dass die gespielten Streiche harmloser Natur bleiben sollten.
Wer seine Mülltonne am anderen Tag im ganzen Dorf suchen muss, wird dem Fest nächstes Jahr nicht mehr gewogen sein.

Verkleiden

Vom großen Spaß mal abgesehen, verkleiden hat auch einen tieferen Sinn.
Durch das Schlüpfen in eine andere Rolle, bewegen und fühlen wir uns anders.
Rücken gerade, die Schultern nach hinten und den Kopf nach oben.
Das tut gut!
Wir können sein, was wir sonst nicht sind.
Dazu eignen sich besonders Kostüme, die uns erheben und nicht lächerlich machen.
Wie außen so innen. Eine Nacht berühmt, reich und machtvoll sein.
Wie würde sich die Seele denn in einem Vogelscheuche-Kostüm fühlen?
Vom Regen nass, in der kalten Luft, angepickt und von Vögeln beschissen, ohne die Chance flüchten zu können.
Dann lieber Merlin, Elvis, Sissi, Meerjungfrau oder Dracula, da gibt es keine Grenzen.
Wir können diese Persönlichkeiten erahnen, sie „spüren“.
Das Verkleiden hat noch einen anderen Effekt, wir werden nicht erkannt.
Nicht von den Menschen und auch nicht von den Geistern, die uns Übles wollen.

Besen

Hexenbesen bekommen heute einen großen Auftritt.
Entweder kann man sie zu einem Ritual bitten, mit ihnen einen „Flug“ machen, also eine Meditation, in der man sich auf die Reise macht (vielleicht sogar zu den Ahnen) oder man stellt ihn vor die Tür, um ungebetene Gäste oder wandelnde Geister zu vertreiben.
Hexenbesen, ich habe einen Reisigbesen aus Birke, stellt man auf den Stiel, andersherum bringt Unglück und verbogene Borsten.

Kessel

Da es das Neujahresfest ist, kommt natürlich auch der Kessel zum Einsatz.
Dort kann man in dieser Nacht Zettel mit Wünschen, Fotos, Blumen, Steine oder was immer man möchte, hineingeben.
Da der Kessel auch für die Verbindung zur Anderswelt steht, sollte man mit Bildern von lebenden Personen lieber vorsichtig sein, nicht das es zu einem Missverständnis kommt. Aber da hält es jeder, wie er mag und Erfahrungen gesammelt hat.
Ich nutze einen alten Kochtopf, der mich auf dem Flohmarkt angesprungen hat.
Die alte Magie der Landbevölkerung kannte noch keine speziellen Hexenläden, so griff man zu allem, was man im Haushalt hatte.
Meist sind die gefundenen Schätze auch die Dinge, die einem am meisten ans Herz wachsen.
Ich bin der Überzeugung, was seinen Dienst erfüllt, ist genau richtig.
Niemand muss auf etwas verzichten, nur weil er gerade keine Unsummen ausgeben kann.
Noch immer ist meine Athame das geliebte Taschenmesser, auch mein Stab ist selbst aus dem Wald geholt.
Fühle dich frei zu nutzen, was dir dient und lieb und teuer ist.

Orakeln

Samhain ist eine ideale Zeit um zu Karten, Kristallkugeln und Runen zu greifen.
Ob man nun die allgemeinen Einflüsse für das neue Jahr, eine Verbindung zum Schutzahnen oder anderen Geistwesen aufnehmen möchte, die Energien in dieser wunderbaren Nacht unterstützen dich.

Rituale und Zauber

Die Nacht der Nächte für alle Dinge, die man loswerden will.
Über das Jahr sammeln sich immer Verletzungen oder Situationen an, die eine Nachwirkung in uns entfalten. Es zwickt in der Seele, dieses ungute Gefühl kennen wir alle.

Ich halte es so, dass ich den Tag aufteile.
Wir gedenken den Ahnen, haben mit ihnen ein leckeres Essen mit besinnlichen Gesprächen.
Dann ist die Zeit der sammelnden Kinder und des Feierns gekommen.
Im Garten wird ein Feuer entzündet und am geschmückten Tisch ein Punsch getrunken.
Eine fröhliche Feie,r um das neue Hexenjahr zu begrüßen.
Wenn der Abend fortgeschritten ist, widme ich mich den Ritualen, die ich vorbereitet habe.
Es ist auch wunderschön, dafür in die Natur zu gehen.
Dankopfer an Weggabelungen stellen und die Rituale im dunklen Wald zelebrieren.
Wer sich nicht in den finsteren Wald traut, ( denn wo Angst oder Beklemmung is,t nutzt das schönste Ritual nichts oder schadet gar ), kann es ohne weiteres in seinem heiligen Raum oder im Garten machen. Das eigenen Gefühl ist das, was zählt, nicht das sture befolgen von Regeln, die andere Menschen aufgestellt haben.
Fühle also in dich und tue, was sich für dich richtig anfühlt.

Hier ein paar kleine Anregungen. Ob du einen Kreis ziehen möchtest, bleibt dir überlassen.
Wenn dein Anliegen gewichtig ist, würde ich dazu raten.
Solltest du noch wenig Erfahrung haben, eine Anleitung dazu:
Vor Ritualen dusche oder bade ich, benutze Duftöl oder eine wohlriechende Creme.
Das empfiehlt sich vor jedem Ritual, der Höflichkeit halber.
Ich lege frische Kleidung, vielleicht passend zum Anliegen an.
Wichtig ist alle Dinge, die du benötigst bei dir zu haben bevor du den Kreis schließt.
Es kostet Konzentration und reißt dich aus der Versunkenheit, wenn du den Kreis nochmal öffnen musst.
Gehst du in die Natur, denke daran eine Tasche zu nutzen, die ausschließlich für deine magischen Utensilien zur Verfügung steht.
Ob Stoffbeutel, Korb, Ledertasche ist nicht wichtig.
Nun sorge dafür, dass dich nichts ablenkt.
Kreis ziehen
Jede Hexe hat ihre eigenen Methoden und die sind meist vielfältig.
Nun eine einfache Methode mit der du klarkommen solltest.
Schmücke den Altar, am besten in der Mitte des Kreises und richte ihn nach Osten aus.
Nun beginne auch im Osten und ziehe mit dem Zeigefinger der rechten Hand oder dem Stab einen Kreis und laufe ihn dabei ab. Wie groß du ihn haben möchtest, entscheidest du.
Stelle dir vor, wie sich weißes Licht dreidimensional um dich legt. Also auch über und unter dir. Rufe nun im Osten den Wächter der Luft und bitte ihn dein Ritual zu unterstützen. Imaginiere den Wächter, gib ihm die Gestalt, die du angenehm findest.
Gleiches machst du mit dem Wächter des Feuers im Süden, weiter mit der Wächterin des Wassers im Westen und zuletzt mit der Wächterin der Erde im Norden.
Nun stehst du zwischen vier Wächtern.
Der Kreis ist nun bereit.
Es gibt natürlich so viel mehr Möglichkeiten, aber ich möchte es einfach und für Magieanfänger verständlich halten.
Für diese Art der Rituale ist ein Kreis auch nicht unbedingt nötig.
Lege mehr Bedacht auf deine innere Stimme und auf die Energie, die du aufwendest, um die Rituale durchzuführen.

Samhain Zauber-werde frei für Neues und lass Altes los

Das brauchst du:

  • deinen Kessel, ich mache das am Feuerkorb, den wir an Samhain entzünden
  • rotes Band oder Wolle, aus Naturfasern in Stücke geschnitten, die du dir um den Arm binden kannst
  • Streichhölzer oder Feuerzeug
  • ein Messer, dass du für deine magische Arbeit benutzt
  • einwenig Eukalyptusöl

Nimm dir nun ein Bändchen nach dem anderen und binde es in Ringe.
Segne es, tupfe etwas Öl darauf und sprich ihm zu, was dich nicht mehr belasten soll.
Alte Verletzungen, ungute Beziehungen und nagende Denkmuster, was dich bedrückt und du loswerden möchtest.
Danke dieser Erfahrung für die Lehre in deinem Leben, erkläre, dass du die Last nicht mehr mit dir tragen möchtest, bitte um Unterstützung, sie nun in Frieden gehen zu lassen.
Mache das mit jedem Bändchen einzeln und lege es dir dann um das linke Handgelenk.
Schneide nun ein Bändchen nach dem anderen vom Arm, meist geht das etwas zäh.
Verbrenne nun die Bändchen im Kessel.
Ich werfe sie ins Feuer und stelle mir vor, wie die Funken alle schlechten Bindungen von mir tragen.
Bei jedem Bändchen sprich: Feuer verzehrt, nun bin ich frei.
Fühle wie das Band sich von dir löst und genieße den Neuanfang.
Danke und gehe, ohne dich umzudrehen.

Kerzenzauber zum Loslassen

Was du brauchst:

  • für jedes Anliegen eine weiße Kerze ( Teelichter sind auch in Ordnung)
  • kleine Zettel, ich nehme am liebsten schönes Papier, handgeschöpf
  • einen Füller mit schwarzer Tinte oder eine Feder zum schreiben
  • Eukalyptusöl
  • Kessel oder Metallgefäß

Schmücke deinen Altar oder den Tisch an dem du den Zauber durchführen möchtest nach deinem Geschmack. Stelle die Kerzen auf, lege Zettel und Füller bereit.
Bringe dich nun in eine ruhige, konzentrierte Stimmung.
Salbe nun deine Kerzen mit Öl und vertraue darauf, dass sie das Band zu den Belastungen mit ihrem Feuer durchtrennen werden.
Schreibe nun auf jeden Zettel eine Erfahrung, die dich nicht mehr belasten soll.
Tue das in Frieden und Dankbarkeit.
Wenn du möchtest sprich die Worte von oben oder kreiere deine eigenen.
Wenn du fertig bist, entzünde die Kerzen mit dem festen Glauben an ihre Kraft.
Jede Kerze für ihr spezielles Anliegen.
Betrachte nun einen Moment die Flammen und verabschiede dann eine Belastung nach der andern, indem du die Zettel in der jeweiligen Flamme verbrennst.
Die brennenden Zettel kannst du in deinen Kessel oder in ein geeignetes Metallgefäß geben.
Mit einem Segenswunsch bläst du nun die Kerzen aus.

Wie nach jedem Zauber bedankst du dich.
Du verläßt den Ort des Zaubers ohne dich noch einmal umzublicken.
Sonst besteht die Gefahr, dass du all die Dinge wieder zurückholst und der Zauber umsonst war.

Natürlich solltest du bei beiden Zaubern darauf achten, dass nichts Feuer fangen kann.
Auch solltest du an den Rauch denken, das kann sehr schnell gefährlich werden.
Musst du in der Wohnung bleiben, kannst du die Zettel auch nur über die Flamme halten und sie dann zerreißen. Allein dein Wille zählt.

Du nimmst nun die Heilung dankend an, vergiß nicht der geistigen Welt etwas zurückzugeben.
Wie du das machen kannst, erfährst du hier:
https://mogriansweltderkarten.blog/2019/10/10/opfergaben-im-magischen-leben/



Ich wünsche dir ein zauberhaftes Samhain, deine Mogrian

Bei Fragen oder Anregungen schreibt mir:
mogrianskarten@gmail.com
Ich höre immer gern von euch!
Julfest ist das nächste im Jahreskreis, da gibt natürlich wieder einen Beitrag.
Und ein Rauhnacht Spezial!


3 Kommentare zu „Samhain feiern

  1. Liebe Hexe Myriala, du hast wahrscheinlich nur den zweiten Teil gelesen, wo es auch um das moderne feiern geht. Ich habe einen ersten Teil geschrieben, Samhain-die Geschichte.
    Lies mal da, liebste Grüße, Mogrian

    Gefällt 1 Person

  2. Sehr schönes Ritual, interessanter Beitrag – Hexenwissen – jedoch,..Samhain sprich Halloween kommt eben nicht!! aus den USA. Leider noch immer ein Gerücht, welches sich hartnäckig hält. Von jemandem, der Zauberrituale weitergibt, hätte ich das nun schon erwartet. Glg Hexe Myriala

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