Aus dem Nähkästchen einer Kartenlegerin · Mogrians Allerlei

Mogrians Welt

Heute möchte ich mich via Leserfragen näher vorstellen.
Mich erreichen oft ähnliche Fragen, so ist die Zeit gekommen sie hier zu beantworten.
Viel Spaß beim Lesen, meine Lieben.



Mogrian privat?

Eine Lieblingsfrage. Ich bin Mama von drei erwachsenen Kindern, alle schon lange aus dem Haus.
Ich musste sie alleine großziehen, ohne nennenswerten Unterhalt, mit damals noch pflegebedürftigen Großeltern und Vollzeitjob.
Der Spagat zwischen Arbeit, Pflege und Kindern war oft ziemlich abenteuerlich. Dennoch schätzen mein Sohn und meine zwei Töchter ihre Kindheit, also habe ich nicht alles verkehrt gemacht. Puh.
Ich liebe Hunde, habe mittlerweile drei Fellnasen, einen Mischling, einen Pointer und einen Akita zur Pflege.
Generell liebe ich Tiere und die Natur, auch ein Grund vegan zu leben.
Ich sammle im Wald Kräuter und Hübsches für meine magische Arbeit, halte aber auch mal ein Ritual ab oder gehe zum meditieren in die Natur.
Ich bin ein Ordnungs-und Sauberkeits Freak sagen andere, gemütlich und aufgeräumt muss es eben sein, sage ich.
Meist ist mein Tag genau getaktet, doch ich achte darauf noch Zeit für „Notfälle“ zu haben.
Die meiste Zeit verbringe ich am Pc oder in meinem Beratungszimmer. Wenn ich nicht arbeite, recherchiere ich eine Menge. Jedoch hält mich keine Arbeit davon ab mit meinen Hunden täglich durch die Natur zu streifen. Meine liebste Jahreszeit ist der Winter, aber auch Herbst und Frühling, mit dem Sommer kann ich nicht so.
Ich lese und lerne jeden Tag, meditiere, schreibe am Blog oder an meinem Buch.
Mein 30 Tage Challenges zelebriere ich regelmäßig. Wobei natürlich jede ein anderes Thema hat.
Ich liebe es mich herauszufordern.
Ich liebe Gruselfilme, höre Podcasts und beschäftige mich mit Psychologie und Philosophie.
Natürlich auch mit Magie und den Orakelkarten.
Auch schnuppere ich immer wieder bei Kollegen auf YouTube und Instagram rein, man lernt nie aus.
Ich liebe Flohmärkte, das Theater, Shakespeare und den Besuch von Konzerten und Museen.
Mein persönlicher Geschmack ist bunt und breit gefächert. Von Slipknot bis zur Mittelaltermusik, von Stephen King bis Gebrüder Grimm. Ich will mich da nicht festpinnen lassen.


Lebst du in einer Beziehung?

Nachdem es viele Jahre nie wirklich geklappt hat, aus den unterschiedlichsten Gründen, habe ich meinen Mann vor ein paar Jahren kennengelernt. Natürlich wie so oft im Leben, solange ich mir wünschte einen Partner zu haben, ging nix. Erst als ich den Wunsch abgelegt und mich mit der Situation abgefunden hatte, kam er in mein Leben, aber dann mit Schwung.
Letztes Jahr haben wir in Dänemark geheiratet und in unserem Dorf danach mit allen Kindern und Freunden gefeiert.
Man ist wirklich nie zu alt für einen Neuanfang und zu denken, ein Thema hätte sich im eigenen Leben erledigt, ist völliger Blödsinn. Das Leben gibt nie auf, dich zu überraschen.


Was kannst du an dir nicht leiden?

Himmel, so vieles. Ich bin oft völlig verklingelt, renne orientierungslos durch die Wohnung und kann weder Brille noch gefassten Plan wiederfinden.
Ich brauche eine enorme Energie um auf Kurs zu bleiben, ich habe so viele Interessen, ich könnte jeden Tag ein neues Projekt oder Buch oder sonstwas anfangen. Wenn ich mich nicht zusammenreiße, bin ich ein „Mach-ich morgen Typ“, das nervt mich sehr.
Ich nehme vieles auf die zu leichte Schulter.
Ich mag keine Konflikte und gebe deswegen manchmal nach, obwohl ich das besser nicht sollte, aber ich arbeite daran.
Ich bin ein Tagträumer in Vollendung.



Was liebst du?

Ich liebe meinen Fender Bass. Flea Signature, schon beim ersten berühren wusste ich, dass er meine große Liebe ist.
Noch immer nehme ich Bass Unterricht, spiele in jeder freien Minute.
In einer Phase akuten Liebeskummers hat mir ein Bass mal den Seelenfrieden gerettet und ab da war ich verfallen.
Ich liebe es kreativ zu sein, zeichnen, nähen, stricken, ganz egal. Meine Ideen und Hände stehen nie still


Was hast du vorher gemacht?

Nach der Schule fing ich eine Ausbildung zur Krankenschwester an, nebenher habe ich bedient.
Man muss ja von irgendetwas leben.
Als ich dann den Vater meiner Kinder kennenlernte, arbeitete ich in deren Hotel.
Später alleinerziehend nahm ich was ich bekommen konnte, teilweise bis zu drei Jobs.
Die Gastronomie hat mich nicht verlassen, wobei ich einige Jahre in einer Bäckerei war.
Nach all den Neuerungen in der Pflege, hat es mich dort nicht mehr hingezogen.
Allerdings engagierte ich mich in der mobilen Betreuung von Senioren.
Als ich meinen Mann kennenlernte, begann ich einen Fernlehrgang zum WebDesigner.
Zudem entschloß ich mich, den Blog auf Facebook aufzugeben und eine eigene Webseite mit Blog und Beratungsangebot anzulegen.
Leidenschaft leben, eben.


Glaubst du an Gott?

Nicht im kirchlichen Sinn. Ich bin von Herzen Solitär, ich entscheide für mich, was ich gut finde, was ich gut heiße, wie ich magisch arbeite und wie ich den Glauben an Götter lebe.
Ich war noch nie ein Rudeltyp.


Hat du Angst vor dem Tod?

Ich hatte ja in meinem Leben schon sehr viel damit zu tun. In meinem Job, in der Familie, die sich entschloß bis 2004 komplett auszusterben. Meine erste, große Liebe verstarb, ebenso mein ungeborenes Enkelkind.
Ich beschäftige mich heute noch intensiv mit Tod und Trauer, doch die eigene Angst nimmt es mir nicht.
Nein, panisch bin ich nicht, doch alles hinter mir zulassen, nicht mehr in meiner Familie leben zu können, diesen Weg ohne Anleitung und Erfahrung anderer zu beschreiten, naja, da schreie ich nicht Hurra.
Es ist der Abschied, die Unumkehrbarkeit, das Ungewisse was mich unangenehm berührt.
An manchen Tagen ist es leichter und manchmal fährt es mir in die Knochen.
Aber ich denke, das ist völlig normal.


Rund ums Kartenlegen

Glaubst du selbst an die Karten?
Ja, sehr. Wenn ich für mich Karten lege, mache ich ein Foto oder ich schreibe es auf. So kontrolliere ich immer wieder, was und wie es eintrifft oder ich bekomme noch einige Aspekte einer Karte hinzu.
Man lernt nie aus, hab ich schon erwähnt.
Allerdings gehe ich auch zu der Kartenlegerin meines Vertrauens, wenn es um Themen in meinem Leben geht, die ich einfach nicht objektiv beurteilen kann.

Wie kannst du nach Beratungen abschalten?
Ja, manchmal muss auch ich schlucken und mit den Tränen kämpfen.
Manches geht mir nach. Manches erschreckt mich.
Loslassen ist für mich existenziell. Ich versuche immer, wie damals in der Pflege, die Tür nicht nur hinter dem Klienten, sondern auch die meiner Seele zu schließen.
Da ich hundertprozentige Diskretion garantiere, kann ich auch nicht darüber reden.
Ich tue mir Gutes, gehe in die Natur, die gleichmäßige Bewegung befördert die Gedanken hinaus.
Schön ist auch ein duftendes Kräuterbad, mit leiser Musik.
Und natürlich Meditation. Auch sehr heilsam ist, nicht alle Tage mit Terminen vollzustopfen, sondern Dinge zu tun, die mit den Problemen anderer mal nichts zu tun haben.

Was ist dir bei der Beratung wichtig?
Genügend Zeit zu haben. Ich habe die Preise so gestaltet, dass ich auf den Menschen der vor mir sitzt, auch eingehen kann. Auch genug Zeit für Fragen, die immer auftauchen Ich möchte jedem die gleiche Qualität bieten, einfühlsam und ausführlich beraten.
Zuhören ist mir sehr wichtig, denn oft liegt das Problem nicht da, wo der Klient es vermutet.
Und natürlich eine saubere, gemütliche Atmosphäre.

Hast du ein Lieblingsthema beim Kartenlegen?

Nun ja, es geht meist um die Liebe.
Ich dagegen schürfe gern mit den Tarotkarten tiefer.
Denn ich begreife Kartenlegen nicht als Wahrsagen, sie können viel mehr.
Welche furchbare Vorstellung, wenn man glaubt, dass das ganze Leben so fest geschrieben ist, dass ich jedes Ereignis voraussagen könnte.
Nein, die Karten sind Ratgeber. Sie helfen Situationen besser zu verstehen, geben ein Go oder ein Stop.
Alte Wunden, Blockaden und Glaubenssätze kann man wunderbar bearbeiten.
Ich kann Chancen erkennen oder Phasen, in denen man lieber nicht das Schwert schärft und los gallopiert.
Sie zeigen Möglichkeiten auf. Zeigen, ob etwas unter einem guten Stern steht.
Unendlich viel kann man daraus lesen, nur tun können sie nichts.
Jedem bleibt überlassen, ob er nun in die Aktion geht, lieber den eigenen Kopf durchsetzt oder nur daheim sitzt und wartet, dass das große Glück in der Form eines Prinzen womöglich, bei ihnen klingelt.
Kartenlegen ist wie ein Coaching oder eine Therapie.
Man kann sich die Finger wund mischen und den Mund fusselig quatschen, solange der Klient sich nicht auf den Weg macht, die Botschaft zu durchdenken und aktiv zu werden, kommt nix bei rum.
Karten zeichnen eine persönliche Landkarte, laufen muss man selbst.

Wieviel trifft ein?
Wie oben beschrieben, ist das auch immer eine Frage der Motivation.
Wenn ich sehe, dass die Zeit günstig ist, um einen neuen Job an Land zu ziehen, muss sich derjenige aber auch umsehen und bewerben.
Wenn ich die Chance den Ex-Partner wieder zuerobern gut einschätze, danach aber erzählt bekomme, dass der Fragesteller schon beim zweiten gesprochenen Satz wie ein Schachtelteufel in die Luft geht, dann können weder die Karten noch ich etwas daran ändern.
Ich kann auch mal daneben liegen, manchmal ist es so unklar und verworren, ich denke das passiert überall.
Besonders wenn man mir die Deutung einreden will und mich quasi kaum zu Wort kommen läßt.
Das sind die schwierigen Beratungen. Wo der Klient sich alles so zurecht legt, bis er das hat, was er erwartet hat zu hören.
Aber wie in jedem Job gibt es Menschen, die machen mit und wollen etwas ändern, manchmal redet man an die Wand und manchmal wird man selbst an die Wand gequatscht.

Hast du Angst vor unfairen Kommentaren in Social Media?
Warum sollte ich? Ich persönlich mache mir nicht die Mühe und mir ist meine Zeit auch zu wertvoll, um Inhalte anderer niederzumachen.
Ich gehe davon aus, dass diese schlimmen Kommentare wesentlich mehr über den Verfasser verraten, als über den, der den Inhalt kreiert hat.

Wie bist du zum Kartenlegen gekommen?
Ich habe mich schon sehr früh für Orakelkarten und Magie interessiert.
Meine Uroma benutze oft Sprüche und Kräuter um zu heilen.
Sie kam aus Schlesien und ich habe durch sie sehr viel über die slawischen Götter und Geister und generell über die Mythologie dieser Region erfahren.
Es zieht sich quasi schon durch mein ganzes Leben und fasziniert mich noch heute.

Wer jetzt noch etwas zu mir oder meiner Arbeit wissen möchte, ist herzlich eingeladen mir zu schreiben.
Auch habe ich immer ein offenes Ohr für Anregungen und Themenwünsche.

mogrianskarten@gmail.com

Gerne können wir auch zusammen einen Orakelkarten oder Hexenstammtisch ins Leben rufen.
Wer in der Nähe von Erlangen wohnt, kann sich gern bei mir melden!









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