Rauhnächte

2.Rauhnacht 26.12.2019

2.Rauhnacht

Wie wäre es denn heute mit einem Spaziergang in der Natur?
Langsam und achtsam gehen, beobachten und lauschen.
Die Schätze des Weges wahrnehmen, vielleicht das eine oder andere Juwel aufsammeln und sich daheim daran erfreuen.
Riechen und berühren. Die Seele frei fliegen lassen, dort wo wir herkommen, dort wo wir zuhause sind.
Dankbarkeit fühlen für die Gnade von Mutter Natur.
Trotz all der Schmerzen, die wir ihr zufügen, ist sie immer noch bereit uns zu ernähren und am Leben zu halten.
Wir sollten innehalten und uns dem Gefühl der Abhängigkeit und Machtlosigkeit hingeben.
Respekt und Liebe zur Natur und alle ihre Lebewesen durchzieht unsere Seele.

Der Blitz

Manchmal braucht es in unserem Leben ein Gewitter. Der Blitz bringt grelles Licht und ist von beeindruckender Gewalt.
Er ist ein Weckruf. Er rüttelt und schüttelt.
Wo wartet Energie darauf endlich freigesetzt zu werden?
Wo braucht es eine Reinigung?
Fühle ich eine Bestimmung, nehme ich sie an oder verdorrt sie in mir?
Bin ich bereit für meinen Traum auch ein Risiko einzugehen oder fehlt mir stets der Mut?

Heute ist Zeit die Panzer aufzubrechen. Den Turm zu verlassen.
Die ersten Schritte zu gehen.
In den Rauhnächten dürfen wir ehrlich zu uns sein.

Mit der Energie des Blitzes können wir uns freischwimmen.
Können endlich die Wege beginnen, die so lange verborgen vor uns lagen.
Mit großer Sehnsucht warten sie auf uns!

Räucherung

Sternanis, Mistel, Weihrauch, Salz, Blattgold

Karten aus dem Deck:
Das shamanische Seelenorakel
Alberto Villoldo, Colette Baron-Reid, Marcela Lobos
Illustration: Jena DellaGrottaglia
Erschienen im Ansata Verlag, München
Werbung durch Eigenkauf

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