Rauhnächte

5.Rauhnacht 29.12.2019

5.Rauhnacht

Erschütterungen rütteln uns im Leben durch.
Keiner bleibt verschont, keiner kann sich entziehen, sie kommen ohne Vorwarnung.
Nur manchmal spüren wir das Grummeln in der Ferne. Die Luft vibriert. Wir sind gewarnt.
Dennoch macht es diese Donnerschläge im Leben nicht leichter.
Welches Grollen ereignete sich im alten Jahr? Welches kannst du schon spüren?

Der Donner

Ein tiefes Grollen möchte uns aufwecken. Ein dramatisches Ereignis droht.
Die Donnerwesen möchten uns etwas ankündigen. Welche Qualität dieses Ereignis hat, können wir noch nicht absehen.
Donner kündigen schönes Wetter an, sobald sich die Wolken verzogen haben, aber auch die Zerstörung von Hab und Gut, die uns zurück wirft und noch lange beslastet.
Wer es schafft während der Rauhnächte mit diesen dramatischen Momenten seinen Frieden zu schließen, ist gut dran.
– Fühlst du dich hilflos ausgeliefert?
– Bestimmt ein Drama dein Leben?
– Konzentrierst du dich auf Probleme und suchst nicht nach Lösungen?
– Haderst du mit dem Schicksal?
– Wer oder was könnte dir helfen?
– Wielange, deiner Meinung nach, wird dieser Donner noch dein Leben bestimmen?
Versuche dich darauf einzulassen.
Konzentriere dich darauf, Lösungen oder Erleichterungen zu erwirken.
Nimm es wie es ist, umso mehr du dich aufbäumst, umso mehr zieht sich die Schlinge zu.
Die Bereitschaft es anzunehmen und aktiv durch diese Phase zu gehen, nachdem der erste Schock vorüber ist, macht dich wieder handlungsfähig. Verzage nicht, denn jeder Tag, auch der schlechte, ist ein Tag deines Lebens, der nicht gutgeschrieben wird.
Leider hat niemand ein Grundrecht auf ein kontinuierlich glückliches Leben.
Den einen erwischt es arg, während der andere mit Schrammen von dannen zieht.
Das ist noch ein Grund mehr, jede Sonnenstunde zu genießen und Bitterkeit und Neid hintan zu stellen.
Das Blatt wendet sich schnell!

Achtsamkeitsübung

Schreibe dir heute die schlimmsten Erschütterungen deines Lebens von der Seele.
Überlege dir sorgsam, wie du diese Ereignisse überwunden hast.
Erfahre wieviel Stärke in dir steckt, bei allem was du schon durchlitten hast.
Spüre das Vertrauen in deine Fähigkeiten!
Schließe die Übung mit einem kleinen Gebet ab.
„Ich habe auf vieles keinen Einfluss, manchmal wirft mich das Leben wild herum.
Aber ich danke für meine Stärke, meine Ideen, für die Menschen, die mir zur Seite stehen.
Ich freue mich auf jeden sonnigen Tag in meinem Leben,
aber auch die dunklen Stunden werde ich überstehen.
Denn wenn ich nicht die Kraft verspüre,
so bekomme ich sie doch verliehen, wenn ich sie dringend benötige.“
Fasse es auch gern in eigenen Worte.

Räucherungen

Rainfarn und Weihrauch

Karten aus dem Deck:
Das shamanische Seelenorakel
Alberto Villoldo, Colette Baron-Reid, Marcela Lobos
Illustration: Jena DellaGrottaglia
Erschienen im Ansata Verlag, München
Werbung durch Eigenkauf

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.