Aus dem Nähkästchen einer Kartenlegerin · Rauhnächte

Zweite Rauhnacht

In der zweiten Rauhnacht möchte uns die Weisstanne begleiten.
Ihr ist das keltische Symbol Ailim zur Seite gestellt, das steht für; Übersicht gewinnen und das große Ganze nicht aus den Augen verlieren.
Der botanische Name ist Abies. Dieser Baum wächst sehr hoch, es wurden schon Weisstannen mit bis zu 39 Metern gefunden, dazu noch am Hang in Bergregionen. Da wundert es nicht, dass dieser schlanke, schöne Baum den Überblick behält.

Die zweite Rauhnacht bringt Weitsicht

Heute geht es darum, Weitsicht zu entwickeln. Wie die Tanne in Bergeshöhen und ihrer eigenen Größe über den Horizont blickt,
so sollten auch wir eine andere Perspektive einnehmen.
Die Dinge in unserem Leben mit klarer Sicht betrachten, alles was war, ist und kommt.
Um klar zu sehen, müssen wir manchmal einen Berg erklimmen, versuche deine Situation von außen zu betrachten.
Aus unserem festen, geborgenem Standort heraus dürfen wir in dieser Nacht einen Blick in die Zukunft werfen.
Nimm dir ein Orakel zur Hand oder lasse dir heute die Karten legen.

Die Weisstanne ist auch der Baum der Brigitten, die mit drei Aspekten gebildet werden.
Die Braut im Frühling, die fruchtbare Mutter im Sommer und die, der Greisin in den Wintermonaten.
Der Zyklus schließt sich und beginnt von neuem.
Sie versinnbildlicht aber auch Schmiedin, Heilerin und Seherin.
Uns wird mit der Weisstanne Stärke und Heilung verliehen, die wir aus der Quelle der Weisheit aus unserer Vergangenheit und
unserer Gegenwart schöpfen.

Diese Nacht möchte uns ein Silberstreif sein, der uns durch unser erlangtes Wissen führt.
Wir dürfen Fortschritten gewahr werden und uns über die Erfahrungen freuen, die uns gelehrt haben.

Wagst du heute einen Blick in die Zukunft räuchere gerne mit Weihrauch.
Er wird dich dabei unterstützen.

Blicke klar in die Weite deiner Welt.

 

 

Rauhnächte Info Ogham