Rauhnächte

Vierte Rauhnacht

Die vierte Rauhnacht zeigt sich durch das Heidekraut vielschichtiger, denn diese Karte des keltischen Orakels hat zwei Gesichter.
Ihr keltisches Symbol ist Ur, welches für Offenheit der Liebe gegenüber, Lust und Träumen steht.
Es symbolisiert sowohl das Heidekraut, wie die Mistel.
Die Bedeutung  der Heide finden wir im Außen. Es ist das Tor, dass die fruchtbare Erde mit der Geisterwelt verbindet.
Uchelwydd, die Mistel, ist in der alten Heilkunde als Allheilmittel bekannt und stellt die solide Basis im Innern dar.
Beide Pflanzen sind Fruchbarkeitssymbole.

Die vierte Rauhnacht bringt die Chance der Heilung

Betrachten wir eine Mistelbeere, werden wir vier schwarze, halbmondförmige Punkte entdecken.
Sie gelten als Symbole für die mystischen Städte Sidhe, des Feenlandes.
Mistel und Heide wollen uns zu einer engeren Verbindung mit der Welt des Geistes einladen.
Sie machen uns darauf aufmerksam, dass Heilung nur in Einheit mit dem Geist vollzogen werden kann.
Wir stehen nicht allein, wir können zu jeder Zeit die allumfassende Energie für uns nutzen.
In welchen Bereichen fehlt dir eine spirituelle Verbindung?
Ebenso wie die Mistel, kannst du darauf vertrauen, die universelle Quelle der Kraft anzapfen zu dürfen.
Bilde nun eine tragfähige Basis, bessere die morschen Stellen aus.
Du darfst andere um Rat und Hilfe bitte, das ist kein Zeichen von Schwäche.
Ob du nun ein hilfreiches Buch entdeckst, eine verwandte Seele kennenlernst oder dich deinem Partner*in öffnest,
du bist aufgerufen dich ohne Scheu tragen zu lassen.
Alles Leben auf dieser Welt funktioniert durch verschiedenste Symbiosen, du musst nicht alleine kämpfen.

Arbeite an einer Ausgewogenheit zwischen Innen und Außen, Helfen und Hilfe annehmen.
Finde eine Balance zwischen Fühlen, Tun und Träumen.
Versuche die verschiedenen Komponenten deines Lebens vernünftig zu verbinden.
So kann Heilung geschehen.

Rauhnächte Info  Ogham