Adventskalender

Lass die Tür zu deiner Liebe und deinem Herz stets offen

Weihnachten ist das Fest der Liebe.
Versuche alle Menschen, Tiere und die Natur immer mehr im Licht deiner Liebe strahlen zu lassen.
Mit den Augen der Liebe betrachtet, sieht vieles gleich ganz anders aus.

Betrachte die Eigenarten deiner Lieben mit Nachsicht. 
Versuche wirklich zu verstehen, wenn ihr miteinander redet.
Frage nach und höre gut zu.

Nimm die Natur, die Pflanzen, den verhangenen Himmel, den Wind und das raschelnde Laub war.
In Gedanken besuche eine Welt ohne alle das.
Wüst und leer.
Habe Mitgefühl und spüre, wie abhängig wir alle von der Gunst der Natur sind.
Betrachte alles mit deiner Liebe, sei dankbar, dass sie dich am Leben erhält.
Wenn du Fleisch ißt, dann rufe dir die Tiere vor Augen und bedanke dich für ihr Opfer.

Überlege auch, ob Tiere geschenkt werden sollten.
Diese Lebewesen sind auf dich angewiesen.
Oft viele Jahre lang.
Auch, wenn die Kinderaugen bei einem Welpen glänzen, bedenke die Verantwortung.
Damit nicht noch ein armes Wesen rasch verscherbelt oder ins Heim gegeben wird,
fälle die Entscheidung nicht aus einem Wunsch heraus.
Tiere, wir haben drei große Hunde und eine Katze, kosten Zeit, Mühe und so manche Nerven.
Futter, Arzt, vielleicht eine Urlaubsbetreuung und in manchen Fällen Trainerstunden.
Mein ältester Hund ist fünfzehn, es kann also eine lange Zeit vergehen, in der man gebunden ist.
In manchen Fällen zeugt Verzicht von Liebe.

Betrachte auch die Zeit milde aus deiner Liebe heraus.
Der Weihnachtsabend muss nicht perfekt sein.
Das Miteinander zählt und wenn dein Pubertätsquälgeist sich mit Freunden treffen möchte,
dann denke an dich im selben Alter und strebe einen Kompromiss an.
Nach dem Weihnachtsessen und der Bescherung?
Warum nicht?

Magst du spenden?
Es werden Obdachlosenfeste abgehalten.
Tierheime brauchen Futter.
Oder ein Teller Plätzchen für die alleinstehende Nachbarin.
Auch die Vögel und Igel freuen sich über ein Weihnachtsmahl.
Wo und wieviel ist nicht von Bedeutung, das Gute in der Welt verbreiten, das ist der Sinn.

Schreibe Briefe und Karten.
Was in meiner Jugend noch alltäglich war, wird heute durch WhatsApp ersetzt.
Verschicke doch mal Karten, vielleicht sogar mit einem Foto, an Oma und Opa oder dein Freunde.
Es ist so ein schöner Moment, diese Post im Briefkasten zu finden.

Deiner Liebe sind keine Grenzen gesetzt, die Grenzen setzt allein du.