Adventskalender

Grenzen setzten und genießen

Mit Grenzen müssen wir alle leben, so wie dieses Tal.
Da ist nichts zu diskutieren, die Berge sind da, der Platz begrenzt.
Eben diese gesunden Grenzen solltest du in deinem Leben abstecken.
Jeder hat einen Punkt, an dem es nicht harmonisch weitergeht.
Finde deine persönlichen Grenzen.
Meinst ist es ein Magengrummeln, dieses Nachgrübeln und natürlich der Ärger, die uns
hinweisen, das war entschieden zu weit.

So auch an Weihnachten.
Aber das kennst du sicher.
Bei den ganz engen Verwandten drückt man gern mal ein Auge zu.
Es ist eben die Mama, die kann man schlecht ausladen.
Stimmt, aber man kann im Vorfeld bereits Themen auf die rote Liste setzten.
Wo das Streitpotential lauert, ist in der Regel der ganzen Familie bekannt.
Also-der Harmonie wegen- Tretmienen vorher absprechen, samt dazugehörigem Verbot es anzusprechen.
Und was ist nun mit dem Nazi-Onkel?
Der nervigen Freundin, die nach dem ersten Glas Sekt alle männlichen Anwesenden hemmungslos anbaggert?
Diese Feierchaoten und Stimmungskiller kennen wir alle.
Mein Rat, nicht einladen.
Nett, aber bestimmt auf den engsten Familienkreis verweisen.
Bei manchen Menschen helfen keine Diskussionen und schon gar nicht an Weihnachten.

Betretenes Schweigen, übereiltes Aufbrechen und ratlose Kinder braucht niemand.
Was gut gemeint war, geht gründlich in die Hose.
Besser vorbeugen, vorher Grenzen setzten und notfalls an einem anderen Tag mit Unmut konfrontiert sein, als die
liebevoll vorbereitete Feier in ein Schlachtfeld verwandelt zu sehen.

Wenn dein Magen sich zusammen zieht, dann steh auf und ziehe deine Grenze.
Das ist wichtig. So lernt man dich ernst zunehmen.
Du darfst das. Sei es dir wert.