Der Behexte und der Pakt mit dem Geiste, Charles Dickens

oder Verletzungen, Not und Elend machen uns erst zu mitfühlenden Menschen.

Diese Geschichte nimmt uns mit in die armen Gefilde Englands.
Elend in allen Häusern, doch die Menschen sind herzlich, zugewandt und hilfsbereit.
Der Chemiker Redlaw wird eines Abends von einem dunklen Geist besucht.
Dieser fragt ihn, ob er denn alles Leid vergessen wolle.
Redlaw, der schwer unter dem Verlust seiner Schwester leidet, stimmt zu.
Er muss schwören diese Gabe an andere weiterzugeben.
An alle, die in seine Nähe kommen.
Schnell merkt er alles Mitgefühl und Mitleid aus sich schwinden.
Redlaw wird kalt und unbarmherzig.

Er tut wie geheißen und stellt schnell fest, dass sich Streit und Unzufriedenheit in den armen Häusern breit macht.
Familien drohen auseinander zufallen und die Menschen betrachten sich voller Ekel voreinander.
Redlaw beginnt tiefes Bedauern zu fühlen. Er möchte die Gabe nicht mehr.
Er bittet den Geist, alles zurückzunehmen, doch der verneint.
Erst durch die herzenswarme, gütige Milly kehrt das Mitgefühl, das Erinnern und die Güte wieder in die Häuser zurück.

Der letzte Satz dieser Geschichte ist;

Herr, erhalte mein Gedächtnis jung!

Eine lesenswerte Geschichte, die uns zeigt, wie all die schmerzlichen und schönen Erfahrungen uns ausmachen.
Nimm also auch deine Erfahrungen in den Arm. Auch wenn manches noch schmerzt, ohne sie wärst du ärmer.